Ganzheitlicher Ansatz

Schon Aristoteles hat einen Zusammenhang zwischen Stimmung und Gesundheit angenommen. Seele und Körper reagieren empfindlich aufeinander, soll er gesagt haben.
Heute weiß man, das die drei Disziplinen Neurowissenschaft, Endokrinologie und Immunologie mit den dazugehörigen Organen Gehirn und Drüsen sowie Milz und Knochenmark und die Lymphknoten in einem komplexen Kommunikationsnetz zusammengeschlossen sind, dessen Informationsträger die Neurohpeptide sind.

Das bedeutet, alles was wir erleben wird nicht nur im Gehirn gespeichert, sondern auch in dem psychosomatischen Netzwerk, das sich durch den ganzen Körper erstreckt.
Insofern ist der Körper das Unbewusste, in dem alles gespeichert ist, was wir je in unserem Leben erfahren haben. Deshalb ist es bei einer Therapie wichtig, die Sprache des Körpers verstehen zu lernen. Wenn das gelingt, können verdrängte Traumata in das Bewusstsein gehoben werden, um diese dann angemessen zu bearbeiten.

Ein Beispiel: Ich hatte ziemliche Rückenschmerzen im Lendenbereich. Ich legte mich hin, konzentrierte mich auf den Schmerz und fragte mich, was er wohl zu sagen hatte.

Er wurde immer stärker. Dann fielen mir so nach und nach die Verletzungen ein, die andere Menschen mir zugefügt hatten. Sie hatten mir sehr weh getan und mich ziemlich traurig gestimmt, aber ich habe diese Gefühle nie zugelassen, sondern immer so getan, als könne mir das alles nichts anhaben. So hat mein psychosomatisches System sie im Lendenbereich abgespeichert bis der Speicherplatz voll war. Nun ließ ich all diese Gefühle zu und habe lange und viel geweint. Danach waren meine Rückenschmerzen weg.

Aus diesem Grund beziehe ich in meiner Arbeit den ganzen Körper mit ein und mache mich gemeinsam mit Ihnen daran, die Sprache Ihrer „Speicherplätze“ zu verstehen.